Hermann Heisig

slave to the rhythm

*FAMILY FRIENDLY*

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze die rhythmisch-musikalische Erziehung. Ziel war es, durch die Verbindung von Musik und Bewegung zum Ausdruck eines „neuen Menschen“ zu finden. In slave to the rhythm nähern sich fünf Tänzer_innen dieser Körperideologie aus heutiger Perspektive an. Begleitet von einer ziemlich strengen Pianistin entwickelt sich ein dadaistisches Fitnesstraining: die Harmonie kippt ins Totalitäre, das Mechanische ins Lebendige, während der Rhythmus zunehmend ein Eigenleben führt.


APRIL 12 | 17.30 UHR | WORKSHOP: RAUS AUS DEM KOPF, REIN IN DEN KÖRPER

LEITUNG Amelie Mallmann



HERMANN HEISIG wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er sich für Tanz zu interessieren begann und zahlreiche autodidaktisch entstandene Soloperformances in Galerien und Clubs aufführte. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete er u.a. als Tänzer und Performer für Martine Pisani, Meg Stuart/Damaged Goods, Pieter Ampe, Thomas Lehmen, Begum Erciyas, Julian Weber und Corinna Harfouch. Innerhalb seiner eigenen Arbeiten entwickelt Hermann ein choreografisches Vokabular, das aus Elementen des Kontrollverlusts, sowie freiwilliger als auch unfreiwilliger Komik Funken schlägt. Zwischen 2008 und 2011 entstanden u.a. Pongo Land (2008, in Zusammenarbeit mit Nuno Lucas), Themselves already hop! (Spielart München 2009) und united states (2011, gemeinsam mit Elpida Orfanidou). Im Mai 2012 kreierte Hermann zusammen mit Nuno Lucas, Pieter Ampe und Gui Carrido das Quartett a coming community, welches beim Brüsseler Kunstenfestivaldesarts uraufgeführt wurde.  Seit 2013 zeigt er regelmäßig seine Arbeiten in den Sophiensælen, so z.b. Slap/Stick (2013), Wir/Nosotros/Vi (2013) gemeinsam mit Marina Quesada und Anne Zacho Søgaard, STRTCH (2014) und zuletzt Next to Near (2017) mit May Zarhy/Mamaza.

 

hermannheisig.net



IDEE Hermann Heisig VON UND MIT Pieter Ampe, Jessica Batut, Hermann Heisig, Elpida Orfanidou, Alma Toaspern/Ixchel Mendoza Hernandez BÜHNE, KOSTÜM Marie Gersten-berger MUSIK Gunnar Wendel aka Kassem Mosse LICHT Thomas Achtner PRODUKTIONSLEITUNG Susanne Ogan

Eine Produktion von Hermann Heisig in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und HELLERAU –   Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Gefördert aus Mitteln des Fonds Darstellende Künste e.V. und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder. Medienpartner: taz. die tageszeitung



Foto © Rolf Arnold

Tanz


Aufführungen

2019
april
12 13 14 
20:00 UHR


ORT
Festsaal


TICKETS
15/10 EURO



Deutsch + Englisch















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