Henrike Iglesias

Oh My

I'm feelin' myself, I'm feelin’ myself
I'm feelin' my, feelin’ myself
- Nicki Minaj & Beyoncé

 

Willkommen am feministischen Pornofilm-Set! Nachdem sie in GRRRRRL die produktive Kraft der Zerstörung ausgelotet haben, experimentieren Henrike Iglesias jetzt mit Pornografie als Empowerment-Strategie. Warum ist in unserer hochsexualisierten Welt vor allem die weibliche* Sexualität immer noch so stark von Schuld, Scham und Schweigen geprägt? Warum wusste bis vor kurzem niemand, wie die Klitoris wirklich aussieht? Warum dürfen manche ficken und andere werden immer gefickt? Wer darf im Patriarchat Objekt und wer Subjekt sein? Sie machen sich auf, ihre eigenen Sexualitäten zurückzuerobern, und begeben sich auf die Suche nach alternativen, queeren, feministischen, ausufernden, abwegigen, fantastischen Bildern für das eigene Begehren. Sie hinterfragen dabei Sprachlosigkeit und Scham, mit dem Ziel, den eigenen Körper endlich stolz zu bewohnen. Alle können kommen. Aber niemand muss kommen.

 

SEPTEMBER 12 | KONZERT + PARTY IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG


 Tischgesselschaft TISCHGESELLSCHAFT PLUS

SEPTEMBER 14 | IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG

Moderation: Lexi Heinrich, Kuratorin und Kulturvermittlerin.. Sie organisiert den von Dr. Laura Meritt initiierten und bienal stattfindenden PorYes – Feminist Porn Award Europe und ist seit einigen Jahren mit Vorträgen zu feministischer Pornografie in ganz Deutschland unterwegs.



HENRIKE IGLESIAS ist ein queerfeministisches Theaterkollektiv based in Berlin und Basel und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth gegründet. Ihr theatrales Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus explizit weiblichen* Perspektiven zu beleuchten. Sie treten gern als Feminist Killjoys, DJ Henrike Iglesias und als Internetuserinnen auf. Mit ihrem Debüt Wir kommen nicht aus dem Showbiz (auch wenn man das vielleicht denken könnte) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival. Seitdem zeigten sie in den Sophiensælen I can be your hero baby (2014), Erotische Außenreinigung Ihres PWKs ohne Trocknung oder: Car Wash (2014), GRRRRRL (2016), das serielle Workshop-Format ACADEMY (seit 2017) und den feministische live-Porno OH MY (2018). Bis 2020 befinden sich Henrike Iglesias in einer Doppelpass-Partner*innenschaft mit den Münchner Kammerspielen und dem jungen theater basel, in der 2019 FRESSEN entstand, das nun ebenfalls tourt. Zur festen Crew Henrike Iglesias gehören zudem Eva G. Alonso für Licht und Video, sowie Malu Peeters für Musik und Sound. Angezogen werden sie von Mascha Mihoa Bischoff. Ihr Produktionsbüro ist die ehrlicheARBEIT.



Konzept, Text, Performance Henrike Iglesias (Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan, Sophia Schroth) Lichtdesign, Video Eva G. Alonso MUSIK,Sounddesign Malu Peeters Kostüme Mascha Mihoa Bischoff Produktion ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

 

Eine Produktion von Henrike Iglesias in Koproduktion mit FFT Düsseldorf, Münchner Kammerspiele, ROXY Birsfelden und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Fachausschuss Basel. Medienpartner: taz.die tageszeitung



  

Collage © Anna Fries

Performance


Aufführungen

2018
september
12 14 15 16 
20:00 UHR


ORT
Festsaal




Suitable for English Speakers















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