| „Dance (Praticable)“ basiert auf einer Partitur, die sowohl als Solo- als auch als Gruppenversion interpretiert werden kann. Indem choreografische Stile auf der Grundlage von körperlichen Ursprüngen von Bewegungen zufällig sichtbar werden, hinterfragt das Stück die Begrifflichkeiten Stil und AutorInnenschaft innerhalb des choreografischen Kontexts. Die Figuren erscheinen hier nicht als reproduziert oder einstudiert, sondern sie sind Nebeneffekte, die sich allein aus der Interpretation der Partitur ergeben. Die Bewegungen werden in verschiedenen Bestandteilen des Körpers initiiert (Flüssigkeiten, Organe, Skelett, etc.), so dass „Dance (Praticable)“ jenseits des choreografischen Kontexts auch eine Interpretation des Körpers selbst ist. Frédéric Gies lebt und arbeitet in Berlin. Bevor er 2004 nach Berlin zog, hat er Ballett und zeitgenössischen Tanz studiert und mit zahlreichen französischen ChoreografInnen zusammengearbeitet. Er gehört dem Kollektiv Praticable an. Alleine und in Zusammenarbeit mit anderen ChoreografInnen (Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Isabelle Schad, Manuel Pelmus, Jefta van Dinther und DD Dorvillier) hat er zahlreiche Stücke kreiert. In den Sophiensaelen war zuletzt sein Solostück „Album (Praticable)“ zu sehen. Konzept und Partitur: Frédéric Gies, nach einem Entwurf von Alice Chauchat Künstlerische Assistenz: Alice Chauchat Choreografie und Tanz: Frédéric Gies Lichtdesign: Rut Waldeyer Vorhang: Alexander Wolff Musik: Madonna Produktionsleitung: Christian Modersbach „Dance (Praticable)“ – Soloversion ist eine Produktion von Frédéric Gies. Mit freundlicher Unterstützung des Bureau de la création artistique - Théâtre et Danse. www.myspace.com/fredericgies www.praticable.info Foto © Ivo Hofste zurück |
Aufführungen 2010 August 28)(29 21 Uhr Ort Festsaal |