| Peace no. 28. Eagerly looking forward to your arrival. Eine Führung durch das historische Museum der Zukunft In englischer, deutscher und chinesischer Sprache Wir schreiben das Jahr 2060. Fünfzig Jahre nach dem großen Umbruch, durch den die Geschichte der Menschheit sich dank der Wolke („The Cloud“) ein für allemal zum Besseren gewendet hat. In diesem Jubiläumsjahr blicken Museen weltweit noch einmal auf das Jahr des großen Umbruchs, auf das Leben im Jahr 2010. Die BesucherInnen erleben eine perfekt nachgebildete Welt in einer Open Air-Installation. Objekte, Szenen, Menschen und Begebenheiten dieses wichtigen Zeitenwechsels sind lebensecht wiedergegeben, die MuseumsführerInnen geleiten durch einen Parcours der Beinah-Katastrophe. Zukunft mischt sich mit Vergangenheit und Gegenwart. Im Laufe der Zeit haben wir allmählich unsere Geschichte vergessen und uns an das gute und harmonische Leben im Jahr 2060 gewöhnt und dabei jegliche Wertschätzung für das damalige gewaltige Ereignis verloren. Kommt wieder die Gefahr einer neuen Katastrophe auf? Für diese spezielle Audio-Tour wird das Publikum mit einem Kopfhörer-Headset ausgestattet bei dem vorproduzierte Audio-Aufnahmen mit Live-Interviews von zufälligen PassantInnen gemischt werden. Das niederländisch-ungarische Künstlerkollektiv SPACE um Petra Ardai und Luc van Loo erarbeitet interventionistische und dokumentarische Theaterperformances und Projekte in unterschiedlichen Konstellationen. Die interdisziplinären Arbeiten beziehen sich auf konkrete gesellschaftliche Fragestellungen und untersuchen die Überblendung zwischen Privatem und Politischem. SPACE löst soziale Prozesse aus ihrem Kontext heraus, legt sie operativ frei und unterzieht sie einer künstlerischen Analyse, in der Ton, Bild, Text und Performance als gleichrangige Elemente interagieren. Konzept: Petra Ardai, Luc van Loo, Anna Veress Mit: Li Yang, Petra Ardai, Luc van Loo Stimmen: Viviane de Muynck, Kati Lázár Regie: Petra Ardai Dramaturgie: Anna Veress Text: Eszter Babarczy (Cloud), Petra Ardai, Anna Veress Musik und Sound: Samu Gryllus, Luc van Loo Ausstattung: Márton Ágh Kostüme: Ildikó Schopp Forschung: Anneke Jansen Audiovisuelle Gestaltung: Tamás Szakál Kamera: Balázs Lajti Interview Video-Installation: Vilmos Csányi (Professor für Verhaltensbiologie) Technisches Produktionsdesign: Marco Chardon Technik: Jasper Koekoek Foto: Dávid Lukács Grafikdesign: Gábor Domján Tuo Lichtdesign: András Éltetö Produktionsleitung: Dóra Büki (HU), Nienke Berghuis (NL), Marc Pohl (D) PR: Gigi Schuiten (NL), Györgyi Falvai (HU) Produzent in Ungarn: Workshop Foundation, Gergely Talló Management: Willemijn Lamp Deutsche Übersetzung: Isabel Schröder Eine Produktion von SPACE, Kaaitheater Brüssel und Forum Freies Theater Düsseldorf. Gefördert aus Mitteln des Nederlands Fonds voor Podiumkunsten (NFPK+), des Amsterdamer Fonds der Künste, der European Cultural Foundation, der Botschaft des Königreichs der Niederlande Budapest, des National Cultural Funds Budapest, des NORMA fonds und des SNS Reaal Fonds. Mit freundicher Unterstützung von Vlaams cultuurhuis De Brakke Grond, Amsterdam, Krétakör, Artus und SíN Budapest. Die Berliner Fassung ist eine Koproduktion mit Sophiensaele und wird gefördert aus Mitteln von KUNST-SToFF e.V. Berlin und der Botschaft des Königreichs der Niederlande Berlin. www.spaceworld.nl Foto © Dávid Lukács zurück |
Aufführungen 2010 Juli 1)(2)(3 20.30 Uhr Ort Festsaal |