| „chairs and movements – choreographic things, dancing #3“ ist das Resultat eines zweijährigen Arbeitsprozesses, in dem sich Martin Nachbar mit der Frage beschäftigt hat, wie der tanzende Körper das Theater behaust und sich dabei zwischen lesbarer Geste und spürbarer Bewegung, Vorstellung und Wirklichkeit und zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufhält bzw. bewegt. Im Herbst letzten Jahres arbeitete er mit fünf TänzerInnen daran, wie tänzerische Bewegung und pantomimische Geste zusammenkommen können. Das Resultat „spu(e)ren/lesen – choreographic things, dancing #1“ war in der Tanzfabrik zu sehen. Im Frühjahr dieses Jahres arbeitete er mit 15 StudentInnen der SNDO in Amsterdam mit den Gesten der Magie und wie diese zu Tanz werden können. „Magic – choreographic things,dancing #2“ wurde Ende April in Amsterdam gezeigt. „chairs and movements – choreographic things, dancing #3“ ist ein Solo, in dem die Arbeitsergebnisse der ersten beiden Teile einfließen. Martin Nachbar versucht darin, Bewegung als Teil der Möblierung des Theaters zu verstehen, die bleibt, auch wenn sie nicht ausgeführt wird. Martin Nachbar ist Tänzer und Choreograf und schreibt über seine Praxis für unterschiedliche Kontexte und Medien. Er hat kürzlich den Amsterdam Master of Choreography absolviert und in dieser Zeit Dore Hoyers „Affectos Humanos“ fast fertig rekonstruiert und in „Urheben Aufheben“ inszeniert sowie gemeinsam mit der französischen Choreografin Martin Pisani „one shared object – PROFIT & LOSS“ für acht PerformerInnen choreografiert. Im Herbst wird er mit dem Komponisten Benjamin Scheitzer „nach Hause“, ein Expeditionsstück für drei MusikerInnen und drei TänzerInnen, in den Sophiensaelen zur Uraufführung bringen. Choreografie und Tanz: Martin Nachbar Raum: Martin Nachbar Licht: Katinka Marac MentorInnen: Sher Doruff, Jeroen Fabius, Litó Walkey Eine Produktion von Martin Nachbar mit Unterstützung des AMCh, Amsterdam und der Tanzfabrik Berlin. zurück |
Aufführungen 2010 Juli 1) 19.30 Uhr)(20 Uhr Juli 2) 19.30 Uhr Ort Hochzeitssaal |