In einer Theaterfassung von Anita Augustin und Jonas KnechtHeidi kennt jeder. Das Vreneli nicht. Dabei ist das Vreneli fast wie die Heidi, nur anders. Vreneli kommt in den Schweizer Bergen zur Welt, in einem Stall, und ihre Mutter hat nicht viel Zeit für die Geburt. Kühe melken ist dort oben genauso wichtig, wie Kinder auf die Welt bringen. So sieht es das Vreneli auch, und sie macht sich wenige Minuten nach ihrer Geburt nicht weiter wichtig. Sie krabbelt auf allen Vieren (erste Minute), sie stellt sich auf zwei Beine (zweite Minute), sie lässt ihre Mutter in Ruhe weiter melken (dritte Minute) und läuft davon. Das alles kann Heidi nicht. Außerdem kann Heidi nicht als Fuchs durch die Wälder streifen, keine Blumen auf den weißen Firn pinkeln und keine handfeste Hungersnot übers Tal zaubern. In „Vrenelis Gärtli“ erleben wir, wie das Vreneli geboren wird, was es so treibt, und woran es stirbt. Wiederauferstehung inklusive. Wer kommt, ist dabei! Februar 12*) Publikumsgespräch mit Waffeln im Anschluss an die Vorstellung Regie: Jonas Knecht Dramaturgie: Anita Augustin Live-Musik: Anna Trauffer und Matthias Weibel Bühne und Kostüme: Brigit Kofmel Choreografie: Cornelia Lüthi Produktionsleitung: Gabi Bernetta Mitarbeit Regie und Ausstattung: Lorenz Seib Spiel: Eleni Haupt, Anja Tobler, Matthias Flückiger, Mathis Künzler Eine Produktion von theater konstellationen in Koproduktion mit Theater Chur, Fabrik-Theater, Rote Fabrik Zürich und Sophiensaele Berlin. Gefördert aus Mitteln der Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kulturförderung Kanton St.Gallen, Migros Kulturprozent, der Ernst Göhner Stiftung, der Artephila Stiftung, der Georges und Jenny Bloch-Stiftung, der Rosmarie und Armin Däster-Schild Stiftung, der Schweizerischen Interpretenstiftung und der Graubündner Kantonalbank. www.theater-konstellationen.net Foto © Brigit Kofmel zurück |
Aufführungen 2010 Februar 5)(6)(11)(12*)(13 19.30 Uhr Ort Festsaal |