Florentina Holzinger

Apollon Musagète

Mit fünf Musen und Gott Apollon untersucht Florentina Holzinger Zuschreibungen des Weiblichen. Was will die perfekte Frau* und was will das Publikum von ihr? Apollon Musagète kombiniert fin de siècle Freakshow mit Live Art der 1960er zu einem Spektakel physischer Virtuosität. Ausgangspunkt des Stücks ist Balanchines gleichnamiges Ballett-Quartett aus dem Jahr 1928, das zur Musik Igor Strawinskys damals Traditionen neu erfinden wollte. Mit einer ästhetischen Gratwanderung zwischen okkultem Fitnessstudio, Cyborg-Stierkampf und neoklassischem Ballett bietet Holzinger einen neuen Blickwinkel auf die Choreografie und überbrückt die Kluft zwischen hoher Kunst und Entertainment. Ein Nebeneinander von Fiktion und Realität, von Unschuld und Verderbtheit mit komplett weiblichem Cast.

 

Diese Performance enthält Szenen, die manche Zuschauer_innen  verstörend finden könnten.



FLORENTINA HOLZINGER studierte Choreografie an der School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam. Ihre Diplomarbeit Silk wurde beim ImPulsTanz Festival 2012 mit dem Prix Jardin d’Europe ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Vincent Riebeeck entwickelte sie daraufhin die vier Stücke Kein Applaus für Scheiße, Spirit, Wellness und Schönheitsabend - Tänze des Lasters, des Grauens und der Extase, die derzeit international auf Tour sind. Ihre zweite Soloarbeit Recovery wurde im Herbst 2015 uraufgeführt. Florentina Holzinger ist Artist in Residence am International Choreographic Arts Center ICK Amsterdam.

 



VON Florentina Holzinger MIT Renée Copraij, Evelyn Frantti, Florentina Holzinger, Annina Lara Maria Machaz, Xana Novais, Maria Netti Nüganen, Stephan Schneider MUSIK Stephan Schneider DRAMATURGIE Sarah Ostertag, Michele Rizzo BÜHNENBILD Nikola Knežević  BERATUNG BÜHNENBILD Btissame Amadour BERATUNG Manu Scheiwiller, Fernando Belfiore TECHNIK Bram Geldhof, Anne Meeussen. Maarten Van Trigt


Eine Produktion von CAMPO in Koproduktion mit Frascati Producties (Amsterdam), La Bâtie – Festival (Genf), Steirischer Herbst (Graz), Münchner Kammerspiele, Künstlerhaus Mousonturm und SOPHIENSÆLE. Mit freundlicher Unterstützung von MA7 – Kulturabteilung der Stadt Wien. Mit Dank an Sina Christmann, Philippe Marchal, Alister Mazzotti, Ghani Minne, Blaze. Medienpartner: taz.die tageszeitung. Im Rahmen der Tanzkampagne Watch Me Dance.


Foto © Radovan Dranga



       

Tanz/Performance


Aufführungen

2017
november
09 10 11 12 
21:00 UHR


ORT
Festsaal



Suitable for English Speakers















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