Isabelle Schad

Solo für Lea

Das Solo für Lea ist eine Begegnung zwischen Isabelle Schad und Lea Moro. In Fortführung von Schads choreografischer Praxis, die die Beziehungen zwischen Körper, Bewegung, Bild und (Re)Präsentation auslotet, zeigt die Arbeit ein sehr persönliches, choreografisches Porträt von Lea Moro auf, das mit den spezifischen Merkmalen ihres Körpers und dessen Rhythmen, Konturen, Farben und Energien spielt und diese sichtbar macht.

 

Den zergliederten Körper Moros organisiert Schad neu und spielt mit Analogien und Form-Aspekten des Kubismus, sowie Picassos Zeichnungen aus einem Strich. Gemeinsam begeben sich die zwei Frauen in Konstellationen des Formens und loten die Beziehungen zwischen Körper, Bewegung, Bild und (Re)Präsentation aus.

 

Die Tänzerin und Choreografin ISABELLE SCHAD studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für viele Choreograf_innen, bevor sie 1999 anfing, eigene Projekte zu initiieren. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: der Körper und seine Materialität, der Körper als Prozess, Ort und Raum, das Verhältnis zwischen Körper, Choreografie, (Re-)Präsentation, Form und Erfahrung, Praxis als Ort von Lernprozessen, Gemeinschaft und politisches Engagement. Ihre Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst.



ISABELLE SCHAD studierte von 1981 bis 1990 klassischen Tanz in Stuttgart, im Anschluss tanzte sie sechs Jahre für verschiedene klassische Kompanien, bevor sie Mitglied von Ultima Vez in Brüssel wurde und mit Choreograf*innen wie Olga Mesa, Angela Guerreiro, Felix Ruckert oder Eszter Salamon arbeitet. Seit 1999 hat sie zahlreiche eigene Projekte in enger Zusammenarbeit mit Choreograf*innen, Performer*innen, Musiker*innen und Visual Artists entwickelt, die in Theatern, Galerien und auf Festivals international gezeigt werden. Sie entwickelte im Rahmen der Good Work-Reihe mit Bruno Pocheron und Ben Anderson verschiedene Projekte und kreierte zuletzt ein Stück in Zusammenarbeit mit Germana Civera und Laurent Goldring (Festival Montpellier Danse) und ein Solo in Zusammenarbeit mit Dalija Acin. Sie leitete das Mentoring Projekt Tanztage Berlin 2007 und erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien sowie Artist-in-Residence-Aufenthalte, u.a. im Podewil Berlin und de Monty Antwerpen. Isabelle Schad ist Teil des Projektes Praticable von Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies und Odile Seitz. An den Sophiensælen war sie 2007 gemeinsam mit Good Work und ihrer Produktion Still Lives – Berlin (2007) zu sehen. 2009 und 2010 haben verschieden Fassungen ihrer Zusammenarbeit mit Laurent Goldring hier Premiere: Unturtled (2009), Unturtled # 2 (2010) und Unturtled #3  (2010). Mit Musik (Praticable) (2011) war Isabelle Schad im Mai 2011 in den Sophiensælen zu Gast und zuletzt mit Solo für Lea (2016).


isabelle-schad.net



KONZEPT, CHOREOGRAFIE Isabelle Schad PERFORMANCE, CO-CHOREOGRAFIE Lea Moro DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Saša Božić SOUND Damir Simunovic LICHTDESIGN Bruno Pocheron TECHNIK Bruno Pocheron, Mehdi Toutain-Lopez KOSTÜME Charlotte Pistorius PRODUKTIONSLEITUNG Heiko Schramm

 

Ermöglicht durch eine langjährige Zusammenarbeit mit Laurent Goldring.

 

Eine Produktion von Isabelle Schad in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch den Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und das Nationale Performance Netz (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Unterstützt durch Wiesen55 e.V., Espace Darja, Casablanca und Goethe-Institut Marokko. Dank an: Volker Hüdepohl, Frances d'Ath, Nicole Walle, Andres Bucci sowie an meine Lehrer: Jochen Knau, Heiko Schwarzburger und Gerhard Walter. Medienpartner: taz.die tageszeitung.

 

Foto © Andres Bucci, Isabelle Schad



Tanz


Aufführungen

2016
oktober
13 14 15 
21:00 UHR

16 
18:00 UHR


ORT
Hochzeitssaal



Suitable for Non-German Speakers















sophiensaele sophiensaele