TANZTAGE BERLIN 2016

Rike Flämig + Zwoisy Mears-Clarke

Idiosyncrasies

Rike Flämig und Zwoisy Mears-Clarke verbindet ein Systemwechsel im identitätsbildenden Alter von 13 Jahren: von Ost- nach Westdeutschland, von Jamaica in die USA. Damit teilen sie höchst unterschiedliche, zugleich jedoch verwandte Migrationsprozesse. Anhand des soziologischen Begriffs „Third Culture Kids“ verorten sich die Performer_innen im postkolonialen und postkommunistischen Diskurs. Mit radikalen Improvisationen, physischen Scores und persönlichen Geschichten untersuchen sie gesellschaftliche Realitäten ihrer Kindheit und deren Einschreibungen in Körper und Psyche.

 

JANUAR 15

Let's talk about Dance im Anschluss an die Vorstellung



Rike Flämig wurde in Leipzig geboren und zog Anfang der 90er in ein nordhessisches Dorf. Sie studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Uni Hildesheim und entwickelt performative Körperbilder anhand dokumentarischer Strategien. Zwoisy Mears-Clarke wurde in Jamaika geboren, studierte Biomedizintechnik und Tanz am Oberlin College sowie an der Columbia University und arbeitet an der Verkörperung unerzählter Geschichten und zu kolonialen Spuren im kollektiven Gedächtnis. Rike Flämig + Zwoisy Mears-Clarke kollaborieren seit 2014 und waren auf den Tanztagen 2016 mit Idiosyncrasies zu sehen.



DAUER ca. 50 min CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Rike Flämig, Zwoisy Mears-Clarke SOUND Martyna Poznanska DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Maja Zimmermann

 

Foto © Burkhard Oelmann



Aufführungen

januar 2016
14 15 
19:00 UHR


ORT
Kantine




Suitable for English Speakers















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