KÜNSTLER_INNEN + GRUPPEN

Aktuell

Interrobang

INTERROBANG sind Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg und Lajos Talamonti. Sie entwickeln neue partizipative Theaterformate zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen und Fragestellungen. Für jedes ihrer Projekte arbeiten sie mit Künstler_innen unterschiedlicher Sparten zusammen (Ekkehard Ehlers, Martin Schick, Kaja Jakstat, Georg Werner, Florian Fischer, Friedrich Greiling, Sandra Fox, Lisa Großmann, Lajos Talamonti u.a.). 2012-2014 erhielten sie gemeinsam mit den Sophiensælen die Doppelpassförderung der Kulturstiftung des Bundes. Bisherige Arbeiten an den Sophiensælen: Sprachlabor Babylon (2012), Callcenter Übermorgen. Eine Telefonreise in Dein ungelebtes Leben (2013), ThAEtermaschine - Module für die Zukunft des Theaters  (2013), Preenacting Europe (2014), To Like or Not to Like (2015), Der Prozess 2.0 (2017)  und zuletzt Emocracy (2017).

 

interrobang-performance.com

Isabelle Schad

Isabelle Schad ist Tänzerin und Choreografin. Sie studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für viele Choreograf_innen, bevor sie 1999 anfing, eigene Projekte zu initiieren. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Körper und seine Materialität, der Körper als Prozess, Ort und Raum, das Verhältnis zwischen Körper, Choreografie, (Re-)Präsentation, Form und Erfahrung, Praxis als Ort von Lernprozessen, Gemeinschaft und politisches Engagement. Ihre Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst und werden in Theatern, Galerien und auf Festivals international gezeigt werden. Sie entwickelte im Rahmen der Good Work-Reihe mit Bruno Pocheron und Ben Anderson verschiedene Projekte, unterrichtet u. a. beim MA Choreographie und BA im HZT Berlin und ist Ko-Leiterin des Projekts Wiesenburg-Halle im Wedding. Sie leitete das Mentoring Projekt Tanztage Berlin 2007 und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien sowie Artist-in-Residence-Aufenthalte, u.a. im Podewil Berlin und de Monty Antwerpen. Isabelle Schad ist Teil des Projektes Praticable von Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies und Odile Seitz. An den Sophiensælen war sie 2007 gemeinsam mit Good Work und ihrer Produktion Still Lives – Berlin (2007) zu sehen. 2009 und 2010 haben verschieden Fassungen ihrer Zusammenarbeit mit Laurent Goldring hier Premiere: Unturtled (2009), Unturtled#2 (2010) und Unturtled#3 (2010). Mit Musik (Praticable) (2011) war Isabelle Schad im Mai 2011 in den Sophiensælen zu Gast und zuletzt mit Solo für Lea (2016).


isabelle-schad.net


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