KÜNSTLER_INNEN + GRUPPEN

Aktuell

HAUEN•UND•STECHEN

Das Musiktheaterkollektiv HAUEN•UND•STECHEN – ehemals LWOWSKI•KRONFOTH• MUSIKTHEATERKOLLEKTIV – wurde von den Musiktheaterregisseurinnen Franziska Kronfoth und Julia Lwowski und dem Fotografen und Galeristen Thilo Mössner gegründet. Seit 2012 arbeiten sie künstlerisch und strategisch zusammen. Kronfoth und Lwowski studierten Opernregie an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin und streben ein grenz- und genreübergreifendes Musiktheater an. Sie entwickelten Arbeiten für HAU Hebbel am Ufer, Ballhaus Ost, Akademie der Künste, Münchner Schwere Reiter und die Staatsoper Hamburg. Häufig arbeitet HAUEN•UND•STECHEN ortsspezifisch. In den Sophiensælen zeigten sie Die Herzen des Oktopus bei Männer in Garagen, Lulu/Nana (2014/15) und seit November 2016 ihre drei Studien zu Giacomo Puccini Die Todesqualle Oder Wer Flüstert, der Lügt #1, #2, #3 (2016/2017) und Cazza Ragazza - Puccinis Letztes Lied (2017).

 

hauen-und-stechen.com

Hendrik Quast + Maika Knoblich

In ihrer Zusammenarbeit leiten HENDRIK QUAST und MAIKA KNOBLICH Fragen aus Beobachtungen des Alltags ab und entwickeln daraus situations- und ortsspezifische Happenings und Aktionen. In der ihnen eigenen Expert*innen-Mimikry geht ein themenspezifisches Fachwissen hervor, das auf der Bühne sowohl im Tun als auch im Kommentieren erprobt wird. In den Sophiensælen zeigten sie bereits Trauer tragen (2013), Der Ur-Frost (2014) und im Rahmen des Performing Arts Festivals 2016 ihre Perfomance Nagelneu: Ladies Night (2016) und die Nagelneu: Nagelbar (2016). 2014 zeigte Hendrik Quast seine Solo-Performance Mohrle - Eine Fabel (2014) (bei der Maike Knoblich die Dramaturgie übernahm) beim Freischwimmer-Festival 2014/15.

 

quastknoblich.de

Henrike Iglesias

HENRIKE IGLESIAS ist ein Autorinnen- und Performerinnenkollektiv aus Hildesheim. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Mit ihrem Debüt Wir kommen nicht aus dem Showbiz (auch wenn man das vielleicht denken könnte) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival der Sophiensæle. 2014 entstand I can be your hero Baby in der Residenz des Schauspiel Leipzig. Für das Festival Männer in Garagen der Sophiensæle entwickelten sie 2014 die Carwash-Performance Erotische Außenreinigung ihres PKW ohne Trocknung oder: Car Wash (die sie auf dem Performing Arts Festival 2017 ein weiteres Mal aufführten). 2016 folgte die Performance GRRRRRL (2016) und im Rahmen des Festivals The Future is F*E*M*A*L*E* das Workshop-Format The Academy (2017).

 

henrikeiglesias.com  

Herbordt/Mohren

MELANIE MOHREN und BERNHARD HERBORDT sind Absolvent*innen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2000 entstehen gemeinsame interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich der darstellenden Künste. Ihre Performances, Hörstücke, (Musik-) Theaterarbeiten, Ausstellungs- und Publikationsprojekte basieren auf umfassenden Recherchen und werden international in unterschiedlichen Kontexten, Festivals, Galerien, Theatern und Radiosendern produziert und präsentiert. HERBORDT/MOHREN wurden mit dem NRW Hörspielpreis ausgezeichnet, waren Stipendiat*innen der Akademie Schloss Solitude, auf Residenzen in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Indien und wurden zuletzt für Das Stueck mit dem Stuttgarter Theaterpreis 2013 ausgezeichnet. 2011-2016 sind HERBORDT/MOHREN Künstler*innen-Mitglieder der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. An den Sophiensælen waren HERBORDT/MOHREN erstmals 2005 mit Wonderland (2005) zu Gast, gefolgt von Wie man ein Loch in den Himmel macht (2008) und Galaxy Hotel [play for music] (2010). Nach der 2010 und 2011 ebenfalls an den Sophiensælen entstandenen Reihe Alles was ich habe (2010) ist ihre Arbeit Die Aufführung (2013) als Teil einer komplexen Kunstanlage, die HERBORDT/MOHREN mit dem Schreiben von Das Stueck begonnen und mit der Gründung von Die Institution fortgesetzt haben, zu sehen gewesen.

 

die-institution.org  

Hermann Heisig

HERMANN HEISIG wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er sich für Tanz zu interessieren begann und zahlreiche improvisierte Soli in Galerien und Clubs aufführte. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete Heisig als Tänzer u.a. mit Meg Stuart/Damaged Goods, Thomas Lehmen, Corinna Harfouch, Martin Nachbar und Martine Pisani. Zwischen 2008 und 2011 entstanden die Arbeiten Pongo Land (2008) mit Nuno Lucas, What comes up/ Must go up (2009), Themselves already hop! (2009) und united states (2011, gemeinsam mit Elpida Orfanidou). Im Mai 2012 kreierte er zusammen mit Nuno Lucas, Pieter Ampe und Gui Carrido das Quartett a coming community. 2013 zeigte er in den Sophiensælen seine Arbeiten Slap/Stick (2013) und Wir/Nosotros/We (2013) mit Marina Quesada und Anne Zacho Søgaard, 2014 die Produktion STRTCH (2014) mit Elpida Orfanidou und Tian Rotteveel und zuletzt Next to Near (2017) mit May Zarhy/Mamaza.

 

hermannheisig.net


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