Turbo Pascal

Roboterträume

"Was wollen wir sagen? Uns erwartet das Zeitalter der Muße. Sobald Roboter alle stumpfsinnigen langweiligen und mechanischen  Arbeiten verrichten, wird die Welt sich in einem heute noch undenkbaren Maße selbst am Leben halten. Wenn aber die Muße zu einem großen und festen Bestandteil unseres Lebens geworden ist, kennt man nicht mehr das Gefühl, gegen die Uhr arbeiten zu müssen, fühlt man sich nicht mehr gezwungen, sich in irgendwelche Vergnügungen zu stürzen, um dem tagtäglichen Arbeitstrott zu entfliehen."

(Isaac Asimov, 1989)

 

Die Roboter sind längst unter uns. Sie tauchen mehr und mehr im Alltagsleben auf. Sie bauen nicht nur unsere Autos, sondern fahren sie auch. Justin kocht Tee, der Dustbot sammelt Müll, Don8R sammelt Spenden. Saya ist Lehrerin und Care-O-Bot arbeitet in der Altenpflege. Kansei zeigt mit seinem Gesicht sechs grundlegende Emotionen. HULC trägt Waffen oder Proviant durch Kriegsgebiete und R2B  erkundet den Mond.

 

Turbo Pascal richtet sich mit den Robotern als neuen Mitbewohnern häuslich ein. Zwischen Science-Fiction-Sitcom, Kammerspiel und Geisterbahn springen sie in Situationen eines Human-Robot-Haushalts. Warum lässt sich Frank gerne unbeschwert bedienen? Seit wann ist Veit darauf programmiert, sich ständig weiterentwickeln zu müssen? Was verheimlicht der neue Mitbewohner? Und was passiert nachts, wenn eigentlich alle schlafen?



TURBO PASCAL ist ein Theaterkollektiv bestehend aus Veit Merkle, Frank Oberhäußer, Luis Pfeiffer, Eva Plischke, Angela Löer und wechselnden Gästen, die als Autor*innen und Performer*innen gemeinsam Projekte entwickeln. Die Gruppe gründete sich 2004 während des Studiums der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und ist seit 2008 in Berlin aktiv. 2012-2014 arbeiten Turbo Pascal in einer Doppelpass-Partnerschaft gefördert durch die Bundeskulturstiftung mit dem Theater Freiburg. An den Sophiensælen entstanden bisher: Ich bin nicht wirklich die Gefahr, Schlender Studies (2010), Innen drin (2011), Roboterträume (2012), das Schlaf- und Müdigkeitslabor 8 Stunden mindestens (2013), ThAEtermaschine (initiiert von Interrobang, 2013), Algorithmen (2015) und Selbstbeschwichtigung (2016).


turbopascal.info



VON UND MIT Veit Merkle, Frank Oberhäußer SOUNDS, ROBOTER Georg Werner BÜHNE, KOSTÜME Alexei Fittgen MITARBEIT Eva Plischke PRODUKTION Margret Schütz ASSISTENZ Anta Helena Recke

 

Eine Produktion von Turbo Pascal. Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Niedersachsen. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

 

Foto © Turbo Pascal



     

Aufführungen

juli 2012
12 13 14 
20:00 UHR


ORT
Hochzeitssaal















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