TANZTAGE BERLIN 2012

P.O.R.C.H.

My body engages in work

P.O.R.C.H. Ponderosa's Ongoing Research and Collaborative Happenings befasst sich in Zusammenarbeit mit AC/Alternative Conservatory of San Francisco mit Praktiken, die den Körper als erfahrungsbasiert, direkt in der Aktion, wandelbar, ursprünglich und dennoch fröhlich offen inszenieren. P.O.R.C.H. setzt sich für gegenseitigen Austausch zwischen professionellen Kreativen ein sowie für einen ständigen Dialog im Bereich des Tanz und seiner verwandten Formen.


Von Juni bis August bietet P.O.R.C.H. in drei Modulen von je einem Monat ein breit gefächertes Trainingsprogramm für eine neue Perspektive in Performance und Choreografie/Improvisation. Dieses Projekt findet in Stolzenhagen (Brandenburg) in einer herrlichen Umgebung mit Hügeln, Seen, einem Kanal und einem Fluss unweit von Berlin statt.

Wer dort diese Trainingserfahrung gemacht hat, versteht, was er mit seinem Wissen über sich selbst als Tanzschaffende/r und als Performende/r anfangen möchte. Ob man danach  in Berlin landet (wie viele) oder zurückgeht nach Korea, New York, Spanien oder Israel: P.O.R.C.H. ist eine Brücke zurück in die Städte. Es passiert oft, dass TeilnehmerInnen nach ein paar Monaten in Ponderosa Bestandteil der internationalen Tanzszene werden.

Was einigen als „Hippie-Kommune” von Ponderosa bekannt ist, besteht tatsächlich aus internationalen ProtagonistInnen der Tanzszene, die herausgefunden haben, wie sie diesen Ort kreativ besetzen und ihn für ihre urbanen Träume verwenden können. Potenziale werden eröffnet, ausprobiert und mit Unterstützung anderer erfahrener Tanzschaffender erprobt, die für aufrichtiges Feedback, Coaching, lange Gespräche bei Kaffee und Spaziergänge im Grünen zur Verfügung stehen. Wir möchten, dass die Dialoge und die Fragen weiter gehen.

 

www.ponderosa-dance.de

 

Performance, Konzept, Choreografie Mor Demer, Kata Kovacs, Alicia Grant, Marcio Kerber Canabarro, Angela Muñoz, Zinzi Buchanan, Stephanie Maher, Bari Kim

 

Sich gerade in die Augen starren, morgens eine Stunde spazierengehen und Fragen stellen, aber keine Antworten geben, zusehen, wie der Himmel sich öffnet und die Bewegenden tränkt, Heilen mit Steinen und Tomatenblättern, Leute flüstern hören, die sich wünschen, die Musik würde aufhören;

 

Birnen grillen (geschmolzene Schokolade, Walnüsse und einen Schuss Branntwein in der Mitte), Absinth trinken, sich über die verrückten Wolken am Himmel amüsieren, zwei Typen sitzen mitten auf einem Feld, schauen die Windkraftanlagen an, eine Stunde vergeht.

 

„My body engages in work“, 55 Minuten auf Matratzen liegen, nur zuhören, den Rücken vom Vordermann in der Essensschlange berühren, morgendliches Treffen auf dem taufeuchten Gras, kreativ aufgeheizt, gelegentlich durchdrehen, runterkommen, den roten Sonnenuntergang betrachten, das Feuer brennt noch bis spät.

 

Im Anschluss Installation und Party im Foyer.

 

 

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Aufführungen

januar 2012
12 
19:00 UHR


ORT
Hochzeitssaal
















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