| Wer ist Medea, wer ist Medea nicht? Medea ist Stolze Königstochter. Enkelin der Sonne und Mörderin ihrer eigenen Kinder. Vaterlandsverräterin, leidenschaftlich Liebende, Schönheit und Betrogene. Kompromisslose Kämpferin gegen ihr Unglück. Racheengel. Die ewig Fremde. Der Faszinationskraft der mythologischen Figur Medea sind seit Euripides viele erlegen, haben sie gemalt, komponiert, geschrieben, gespielt. Medea ist Ambivalenz. Medea ist Vorbild? bigNOTWENDIGKEIT gehen dem Identifikationspotential der Medea im 21. Jahrhundert nach: Drei Schauspielerinnen, die keine Medea sind und ein Gast, der Fremder auf der Bühne ist, entdecken den Pathos, verstricken sich in den Widersprüchlichkeiten Medeas und stellen alte Fragen neu: Fragen nach Schuld, Unschuld und Verhältnismäßigkeit, nach Erinnerung, Erzählung und Mythenbildung, Verherrlichung und Verachtung. Konzept und Regie: bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker und Katharina Bischoff) Mit: Esther Becker, Anna-Katharina Müller, Sahar Rahimi Bühne: Olivia Suter Musik: Niki Neecke Licht: Minna Heikkilä Unterstützung Bühnenbild: Wolfram Sander Eine Produktion von bigNOTWENDIGKEIT in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Theaterdiscounter Berlin, Südpol Luzern und Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und Stadt Zürich Kultur und Fondation Nestlé pour l’art. www.bignotwendigkeit.com Foto © bigNOTWENDIGKEIT zurück |
Aufführungen 2010 März 26)(27)(28 21 Uhr Ort Hochzeitssaal |