Thorsten Lensing

Karamasow

Fjodor Dostojewskij

Anlässlich der Verleihung des von der Berliner Morgenpost vergebenen Friedrich-Luft-Preises ist Karamasow erneut in den Sophiensælen zu sehen. Das Stück erhält den Preis als "Beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2014". Die Jury überzeugte "die großartige Leistung des Ensembles und die Inszenierung, die immer wieder zu überraschen weiß. Sie atmet den Geist von Tschechow und Beckett und macht den Raum frei für das Wichtigste im Theater: die Schauspieler."

 

Der mit 7.500 € dotierte Preis wird am 4. Juli im Anschluss an die Vorstellung verliehen. Zur Jury des Friedrich-Luft-Preises gehören die stellvertretende "Aspekte"-Redaktionsleiterin Luzia Braun, der Gründungsintendant des "Deutschlandradio" Ernst Elitz, die Autorin Lucy Fricke, der Intendant der Berliner Staatsoper Jürgen Flimm, die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Claudia Wiedemer sowie der Morgenpost-Kulturchef Matthias Wulff. Die Berliner Morgenpost verleiht den Preis seit 1992 in Gedenken an ihren 1990 gestorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft.  (Quelle: www.morgenpost.de)

 

ZUM STÜCK Die Brüder Karamasow ist ein Roman über drei Brüder und ihren Vater, über Kinder, Tiere, einen Mord – und über den Glauben in einer Welt, der Glaubensfragen fremd und unheimlich nahe zugleich sind. Es ist ein tausendseitiges Buch über die Komik und Unverfügbarkeit des Lebens, dessen Handlung so wenig beherrschbar ist wie das Leben selbst. Stetig werden die Figuren in Situationen und Beziehungen verwickelt, denen sie nicht gewachsen sind und die sie zu dem werden lassen, was sie sind: Verstrickte, Bedürftige, Überraschte.

BITTE BEACHTEN SIE: Reservierte Tickets für Karamasow müssen innerhalb von 10 Tagen nach der Reservierung an der Kasse abgeholt werden. Ab dem 29. Juni ist die Kasse daher täglich von 16-19 Uhr geöffnet. >>Weitere Informationen / Öffnungszeiten



THORSTEN LENSING (*1969) ist freier Regisseur, seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er kontinuierlich mit Jan Hein (*1967) zusammen. 1994 gründete Lensing das Theater T1 und gewann immer wieder namhafte SchauspielerInnen und unterschiedliche KooperationspartnerInnen für seine Inszenierungen. Seine Inszenierungen wurden mehrfach zum Theaterfestival IMPULSE und dem Akzente-Festival in Duisberg eingeladen. Auf Der König stirbt / Die letzten Tage der Menschheit (1996), Sweeney Agonistes (2000) und Catharina von Siena (2001) folgte 2002 Shakespeares König Lear und 2003 Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl. Für die Spielzeit 2005/06 erarbeiteten Lensing und Hein das Dramolett Schneewittchen von Robert Walser. Im März 2008 feierte die Arbeit Onkel Wanja von Anton Tschechow in den Sophiensælen Premiere, im März 2011 die Produktion Brigitte Kronauer: Die Kleider der Frauen. Der Kirschgarten war die Eröffnungsproduktion nach der Teilsanierung der Sophiensæle im Dezember 2011. Für die Produktion Karamasow erhält er den Friedrich-Luft-Preis 2014. 



MIT Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Horst Mendroch, Ernst Stötzner, Rik van Uffelen, Devid Striesow REGIE Thorsten Lensing BÜHNE Johannes Schütz KOSTÜME Anette Guther TEXTFASSUNG Thorsten Lensing unter Mitarbeit von Dirk Pilz PRODUKTIONSLEITUNG Eva-Karen Tittmann TECHNISCHE LEITUNG Eugen Böhmer TECHNISCHE MITARBEIT Dirk Lutz REGIEASSISTENZ Benjamin Eggers, Lucie Grünbeck KOSTÜMASSISTENZ Nele Ellegiers, Irina Balzer (Gastspiele) BÜHNENASSISTENZ, REQUISITE Sugiura Mitsuru

 

Eine Produktion von Thorsten Lensing in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE Berlin, Kampnagel Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Schauspiel Stuttgart, HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste Dresden und TAK Theater Liechtenstein. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Stadt Münster. Medienpartner: Kulturradio vom rbb

 

Foto © Arwed Messmer



     

 



 

 

 

Theater


Aufführungen

juli 2015
04 05 
19:00 UHR


ORT
Festsaal




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