Herbordt/Mohren

Die Aufführung

 

IN EINEM BEGEHBAREN BÜHNENBILD TRIFFT DAS PUBLIKUM AUF PERFOR-MERINNEN, EINEN MUSIKER UND GÄSTE AUS WISSENSCHAFT UND KUNST.

 

Die Aufführung ist die Aufführung einer Institution, namentlich Die Institution. Gedoppelt, gespiegelt, auf mehreren Bühnen gleichzeitig, durch Theatermaschinerie und Komposition eng miteinander verwoben, begegnen sich erfundene und tatsächliche Menschen und Dinge.

 

Die Aufführung ist Theater, Kongress und Konzert: Im begehbaren Bühnenbild trifft das Publikum auf PerformerInnen, auf einen Musiker sowie auf Gäste aus Wissenschaft und Kunst.

 

Herbordt/Mohren hinterfragen Kategorien aus dem Kunst- und Kulturbetrieb, aus der Lebens- und Arbeitswelt, die sie umgibt. Das Publikum bewegt sich dabei in einem Raum, in dem die Anführungszeichen um die Begriffe „Institution“ und „Aufführung“ ständig präsent sind, auch wenn sie nach und nach verblassen: Ist Die Aufführung noch eine Aufführung? Ist Die Institution noch eine Institution?

 

Die Aufführung betreibt ein raffiniertes Spiel mit den Kategorien und Zuschreibungen.

Hier herrscht kein Zwang zum Verständnis. Es geht um das Erleben von Zusammenhängen, das Majestätische von Diagrammen, das Wühlen in den eigenen Erinnerungen, das Zusammenbringen von Entferntem.

 

Im Rahmen von Die Aufführung findet als Teilprojekt die nächste Ausgabe der Veranstaltungsreihe Performing Institutions der AG Kunst als Forschung/ Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina statt.

 

www.die-institution.org

 

THEMENSCHWERPUNKT GERICHT UND PROZESS

In den letzten Jahren beschäftigen sich auffallend viele Theaterschaffende mit juristischen Fragen und Gerichtsprozessen. Die Spannweite ist groß und reicht von nachgestellten Prozessen, über die Erforschung von Gesetzen, das Hinterfragen von Institutionen wie dem Gericht an sich bis hin zu medien- und politikwirksamen Justiz-Spektakeln. Unter dem Themenschwerpunkt Gericht und Prozess werden im Oktober und November in den Sophiensælen Arbeiten von Julian Klein / Institut für künstlerische Forschung, Herbordt/ Mohren und Milo Rau / International Institut of Political Murder zu sehen sein. Die präsentierten Arbeiten umfassen Installationen, Ausstellungen, Symposien, Diskursformate, Materialsammlungen, Archive, Bühnenperformances und eine Talkshow.


Weitere Informationen zum Künstler / zur Künstlerin

KONZEPT, REGIE, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Melanie Mohren, Bernhard Herbordt BÜHNE Leonie Mohr, Hannes Hartmann KOMPOSITION Hannes Seidl PERFORMANCE Michael E. Kleine, Lina Lindheimer, Armin Wieser, Katharina Zoffmann SCHLAGZEUG Matthias Engler VIDEO René Liebert TECHNISCHE LEITUNG Norman Duncan Thörel PRODUKTIONSLEITUNG Juliane Beck ASSISTENZ Alida Breitag MEDIENARBEIT Bernhard Siebert GRAFISCHE GESTALTUNG Demian Bern

 

BETEILIGTE PERFORMING INSTITUTIONS Ursula Achternkamp, Marcus Bergmann, Elise v. Bernstorff, Knut Ebeling, Maximilian Haas, Pirkko Husemann, Gordon Kampe, Florian Malzacher, Mieke Matzke, Martin Nachbar, Emanuel V. Towfigh, Sandra Umathum, Matthias Warstat u.a.

 

Eine Produktion von Herbordt/Mohren. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. In Kooperation mit der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, Theater Rampe Stuttgart und SOPHIENSÆLE.


Foto © Bernhard Kahrmann



   

Aufführungen

oktober 2013
31 
20:00 UHR

november 2013
01 02 
20:00 UHR


ORT
Hochzeitssaal




Auf Deutsch - in German















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